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Sgarbi
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Lucio Diodati nimmt den Platz auf der Leinwand ein, mit Farbvolumetrie, die die Gestalten umreißen, als ob sie fast kubistisch würden. Der Hintergrund ist dagegen leer, und manchmal stellt nur die Kimm dar, oder sogar nur abstrakte farbliche Kulissen. Diodati hat den Sozialrealismus übertroffen, der von fünfziger bis siebziger Jahren wider den bürgerliche Spießbürgertum handelte, und fügt seine Personen in einem neutralen Hintergrund ein.
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Levi
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... Lucio Diodati sucht eine enge Beziehung zwischen Technik und Gehalt. In seinen Bilder schafft er eine verschwommene Stimmung, die seine Maltechnik original und erkennebar macht. Seine Malgeschichte sieht weit entfernt von Satire aus, die Chronik ist voll von Anspielungen oder ist einfach eine Zeuge von reinen menschlichen Ereignissen.
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Santoro
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... Es ist die Mädchenzeit, jungen Mädchen mit einem verträumter Blick. Der Augenschnitt, die Einzelheiten des Halses und die geschmeidige Lippen erinnern uns an Botticelli und Piero della Francesca lieber als Modigliani.
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Corrado
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... Jenseits der Absichten von Diodati, die mehr oder weniger entschlüsselbar sind, denken wir daran, dass seine Malerei direkte Augenblicke darstellt. Er betont, vielleicht auch mit Ironie, sowohl die unauslöschbare Symbiose der Beziehung Mann-Frau, als auch die Notwendigkeit ihren richtigen Werte aufzubewahren.
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Chieffi
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... Der Harlekin bei Diodati erinnert uns an den Cherubino von Mozart, der zwischen viele verschiedenen Frauen, in Sonnen-, Scherzhaft-, und Urlaubslandschaften herumgeht. Ab und zu verwandelt er sich auch in Karabiniere, um seine Frauen aufzupassen, die manchmal sinnlich, manchmal melancholisch und manchmal hochmütig aussehen.
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